Hecht Angeln auf Rügen

August, 2011Posted by Angler

 

Garantiert was an die Leine und unvergessliche Angelerlebnisse bieten sich an Seen und Bodden der Ostseeküste, etwa beim Angeln auf Rügen. Etwas ganz Besonderes ist dabei das Hechtangeln auf den Rügener Bodden, egal ob für den erfahrenen Raubfischangler oder den Angelneuling.

Denn in den Boddengewässern in und auf Rügen, etwa Kubitzer, Schaproder und Breetzer Bodden, lebt einer der gesündesten und besten Hechtbestände Europas, darunter Exemplare mit über 20 Kilogramm Gewicht. Neben dem Dorsch ist der Hecht der am häufigsten gefangene Fisch der Region. Eine wunderschöne Zeichnung und kämpferischer Charakter machen ihn zu einem aufregenden Fang. Bei längerem, konstantem Wetter hat mancher Hecht eine Länge von über einem Meter. Besonders im Winter gibt es Exemplare von kapitalem Gewicht. Gefangen wird ab Mitte September bis Dezember, dann wieder Ende Februar bis zur Schonzeit sowie in Mai und Juni. Von Anfang März bis Ende April herrscht Schonzeit.

Brandungsfischen Rügen

September 7, 2010Posted by Angler

 

Brandungsangeln erfolgt vom Strand, einer Seebrücke oder von der Klippe aus. Dabei wird mit relativ schweren Gewichten (typisch 100–250 g) gearbeitet. Der Köder wird (meist Wattwurm oder Fischfetzen) möglichst weit ausgeworfen, oft über 100 m weit. Die Rutenlängen betragen oftmals mehr als 4 m. Zur Steigerung der Wurfweite finden spezielle Weitwurfvorfächer Verwendung. Diese dienen hauptsächlich zur Reduzierung des Luftwiderstandes und zur Stabilisierung des Vorfaches. Da die Fliehkräfte beim Wurf so groß werden können, dass die Angelschnur überlastet wird und reißen kann, werden sogenannte Schlagschnüre erhöhter Festigkeit in doppelter bis dreifacher Rutenlänge als Vorschnur genutzt. Typische Zielfische in Deutschland sind Vertreter der Dorsche (insb. der Kabeljau/Dorsch und der Wittling) und die diversen Plattfische. Als Beifang werden aber auch Aale und Aalmuttern gefangen.

Fliegenfischen

September 6, 2010Posted by Angler

 

Das Fliegenfischen ist eine aktive Art des Angelns. Nachdem der Zielfisch ausgemacht ist, erfolgt die Präsentation des Köders mit der Fliegenrute, Fliegenrolle und spezieller Fliegenschnur. Der Unterschied zu den anderen Angelmethoden liegt darin, dass hier kein zusätzliches Gewicht benötigt wird, um den Köder auszuwerfen. Das Wurfgewicht wird einzig durch die Fliegenschnur erreicht. Durch spezielle Wurftechniken gelingt es so, auch völlig unbeschwerte Fliegen auf Distanz zu bringen. Der Köder imitiert die natürliche Nahrung der Fische, wie zum Beispiel Insekten. Die meistbenutzten Köder sind Trockenfliege, Naßfliege, Streamer und Nymphe. Fliegen sind ca. 0,6–3 cm groß und bestehen aus Federn, Tierhaaren und immer häufiger aus künstlichen Materialien. Hier wird unterschieden zwischen Trocken- und Naßfliegen. Trockenfliegen schwimmen auf der Wasseroberfläche, Naßfliegen schwimmen im Film der Wasseroberfläche oder direkt im Wasser. Streamer sind größer als Fliegen, sie imitieren in der Regel kleine Fische und werden meist unter der Wasseroberfläche angeboten. Nymphen werden nur unter Wasser angeboten, sie imitieren Insektenlarven oder zur Wasseroberfläche aufsteigende Insekten.

Nachtangeln an der Ostsee

September 24, 2010Posted by Angler

 

Als Nachtangeln bezeichnet man jegliches Fischen zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Als Hilfsmittel dienen dabei Stirnlampe, elektronische Bissanzeiger und Elektro- oder Knicklichtposen. Auch die klassische Aalglocke kommt dabei häufig zum Einsatz. Geangelt wird auf alle nachtaktiven Fischarten, vor allem aber auf Aal, Zander Karpfen und Wels. Besonders große, erfahrene Fische dieser Arten werden nachts erbeutet.